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Symposium: „80 Jahre Flucht und Vertreibung“

Im Jubiläumsjahr unseres Bundeslandes stellen wir uns immer wieder die Frage: Wie wurde Hessen zu dem, was es heute ist? Eine prägende Erfahrung waren die Fluchtbewegungen im Zuge des Zweiten Weltkrieges.
Viele Hunderttausende Menschen kamen damals nach Hessen. Die Erfahrungen der Entwurzelung, des Verlustes und des schwierigen Neubeginns in der Fremde sind fester Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses und prägen Familien über Generationen hinweg. Es ist wichtig, die Erinnerung an diese zentrale Erfahrung der deutschen Geschichte wachzuhalten und diese im Kontext von NS-Gewaltherrschaft und Krieg zu beleuchten.
Aus diesem Grund habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft für das zweitägige Symposium „80 Jahre Flucht und Vertreibung“ im Hessischen Landtag übernommen. Initiiert vom Zentrum gegen Vertreibung und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung haben sich bei dieser Fachtagung rund 120 Personen mit völkerrechtlichen Fragen, geopolitischen Krisen, der Zukunft einer lebendigen Erinnerungskultur und dem Ankommen in Hessen auseinandergesetzt.
Mein besonderer Dank gilt Stiftungsvorstand Peter Beuth, der Direktorin der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, Franziska Kiermeier sowie den Impulsgebern Staatsminister Prof. Dr. Roman Poseck, Staatsminister Armin Schwarz, dem Bundesbeauftragten für Aussiedlerfragen Bernd Fabritius und dem hessischen Vertriebenenbeauftragten Andreas Hofmeister.

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