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Eine besondere Ehrung, die mich persönlich bewegt

Als ich die Nachricht erhielt, die Jüdische Gemeinde Wiesbadens beabsichtige, mich für mein zivilgesellschaftliches Engagement zu ehren, war ich überrascht und in besonderer Weise berührt, für eine solche Ehrung vorgesehen zu sein. Denn das, wofür ich ausgezeichnet wurde, empfinde ich als selbstverständlich: ein bedingungsloses Eintreten für jüdisches Leben in unserem Land. Ich habe sie stellvertretend für alle Menschen angenommen, die mit mir die Überzeugung teilen.
Ich bin davon überzeugt: Oftmals wird der Blick eines Menschen auf die Welt bereits in der Kindheit geprägt.
Deshalb bin ich froh, wieviel gerade hier in Wiesbaden in der Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche getan wird.
Auch der Hessische Landtag bietet verschiedene Bildungsformate an, die sich mit jüdischem Leben in Deutschland befassen.
Mein besonderer Dank gilt der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden und ihrem Vorstand, dass sie mich dieses Preises für würdig erachte haben. Ebenso möchte ich dem Vorsitzenden des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden in Hessen, Daniel Neumann, sehr herzlich für den jahrelangen engen und vertrauensvollen Austausch, vor allem aber auch für die freundlichen Worte in der Laudatio danken.

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